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Galizien - Paradores und Gastronomie



Die Paradores in Galizien

Wer eine Reise durch Galizien mit einer unvergesslichen Tour durch die Region der Rias Baixas verbinden- und einmal in Burgen und Palästen übernachten möchte, ist bei den Paradores an der richtigen Adresse.
Die Hotelkette Paradores de Espana wurde 1928 mit dem ersten Hotel in der Sierra de Gredos eröffnet. Daraufhin wurde die „Vereinigung der Paradores und Unterkünfte des Königsreichs“ in Leben gerufen. Man suchte nach besonderen historischen Bauwerken, wie Burgen und Schlösser, sowie nach schönen Landstrichen, um weitere Hotels zu errichten.

Wer diese besonderen Einrichtungen und die Natur der Rias Baixes gern kennen lernen möchte, startet am besten im Cambados. Das Hotel befindet sich in Pontevedra, an der atlantischen Küste der Ria de Arousa und ist in einem alten galizischen Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert untergebracht. In dieser Region gibt es auch viele verschiedene Freizeitmöglichkeiten. Besuchen Sie beispielsweise die Weinkeller der Stadt, probieren Sie den berühmten Albarino-Wein oder machen Sie einen Ausflug zum Meer und bekommen Sie einen Einblick in die Fischerei der Region, die ein bedeutender Beitrag zur galizischen Gastronomie liefert.


Weiterziehen können Sie dann nach Süden, an der Küste entlang bis nach Sanxenxo und Portnovo, von deren Häfen man beispielsweise zur Ons-Inselgruppe übersetzen kann, um den dortigen Nationalpark zu besichtigen. Sportbegeisterte können hier verschiedene Wassersportarten wie Katamaran-fahren, Segeln oder Wasserski betreiben.

Etwa 20 km von Pontevedra entfernt, befindet sich ein weiteres Parador-Hotel, in einem Renaissancepalast aus dem 16. Jahrhundert. Auch hier findet man eine Reihe von Ausflugs- und Freizeitmöglichkeiten. Touren im Geländewagen, Rafting oder Ausritte zu Pferd sind nur einige der vielen Angebote. Auf der anderen Seite der Ria von Vigo, im Ort Baiona, erhebt sich eine faszinierende Burg über den Atlantik. Hier befindet sich das Hotel Parador von Baoina. Besucher können sich neben Unterwasserfischen auch beim Gleitschirm fliegen oder Windsurfen austoben. Am Abend wird vom Hotel ein unvergessliches mittelalterliches Abendessen, samt typischer Musik und zeitgenössischen Aufführungen ausgerichtet.

Die letzte Etappe der spannenden Tour ist der Ort Tui, in dem Sie in einem Parador-Hotel übernachten, das sich in einem Landgut am Ufer des Flusses Mino befindet. Der Fluss bietet viele Aktivitäten wie Rudern, Kanu fahren oder Rafting. Um etwas Ruhe und Entspannung zu tanken, können Sie den nahe gelegenen Naturpark besuchen und die atemberaubende Sicht vom Monte Aloya genießen.


Weitere Informationen finden Sie unter: www.parador.es

Gastronomie in Galizien

Die Küsten überraschen mit reichhaltigem Vorrat und großer Vielfalt an Krusten- und Schalenweichtieren: Percebes, Austern, Langusten und so weiter. Typisch sind Tintenfisch bei den Wallfahrten, Sardinen anlässlich der Feste an der Küste, ferner Teigtaschen, Lacón con grelos, Fischgerichte wie Seehecht, Neunauge und Heilbutt; daneben vorzügliche Käsesorten, Queimadas mit Tresterschnaps und exquisite Weine...

Und des Lobes nicht genug: Zu empfehlen sind in der Provinz A Coruña die Filloas zu Karneval, die Tartavon Santiago und die Weine aus dem Gebiet des Ulla und von Betanzos; in Lugo die sardinas con cachelos und die Fischpasteten; in Ourense die becadas von A Limia, die Tarta von Allariz und die bekannten Weine aus den Anbaugebieten Ribeiro, Valdeorras und Monterrei. Und nicht zu vergessen Pontevedra, dessen Küche sich hauptsächlich auf Meeresprodukte konzentriert in Begleitung von so erlesenen Weinsorten wie Albariño, Rosal und Condado.

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