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Reisetipps 2009
Javea - nicht nur für Wanderfreunde und Vogelliebhaber.......
Wanderfreunde sind hier genau richtig: Beliebtes Ausflugsziel ist der Hausberg Javeas, der Montgo. Das Tourismusbüro bietet geführte Touren an oder stellt Routenbeschreibungen zur Verfügung. Bei einem Spaziergang zur Kapelle Santa Llucia, gelegen auf einer Klippe, lässt sich die herrliche Aussicht genießen.
Die Seefahrt ist seit jeher von großer Bedeutung für Javea. Auch heute hat die Stadt einen großzügigen Hafen vorzuweisen mit unzähligen Fischerbooten und Fischverkauf direkt vor Ort. Das Hafenviertel "Aduanas del Mar" ist in jedem Fall einen Besuch wert.
Die Granadella-Bucht im Süden ist einer der schönsten des Städtchens. Bei Portichol können Vogelliebhaber bis zum Meer und der vorgelagerten Vogelinsel spazieren.
Der einzige Sandstrand Javeas ist el Arenal. Jeden Abend bauen hier Händler ihre Stände auf und preisen ihre Waren an. Am el Arenal und im Stadtzentrum prägen alte Häuser das Bild. Verträumte Gassen und Winkel in der Innenstadt, mittelalterliche Spuren in der Altstadt - Javea bewahrt sich rundum seinen dörflichen Charm, den es als Fischerdorf inne hatte.

Javea bietet Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, den Blick über die Umgebung schweifen zu lassen. Über den Ort verteilt hat man 12 Aussichtspunkte errichtet. Dort wird Ihnen die mächtige Natur vor die Füße gelegt.
Im Hintergrund erhebt sich der Montgo, der Hausberg, mit seinen 750 Metern über Javea. Die Felsenkaps Cabo de San Antonio und Cabo de la Nao ragen links und rechts ins Meer hinein. Der Cabio de San Antonio findet am Fuß des Montgo ein abruptes Ende. 160 Meter über dem Wasser ragt die Steilküste aus dem Wasser hervor.
Zwischen den Gemeinden Dénia und Jávea liegt der mythische Berg Montgó. Schon seit Millionen Jahren ragt die Felsformation unverändert und beharrlich 753 Meter über dem Wasserspiegel empor. Wegen seiner außergewöhnlichen Form sagt man, er habe Ähnlichkeit mit einem liegenden Elefanten. Es wird auch behauptet, er strahlt eine positive Energie auf seine Umgebung aus. Nicht umsonst erzählen Menschen, die einmal die Bergluft dort eingeatmet haben, von dem Energiefeld oder der Kraft des Berges.
Das Gelände um den Montgó war vor 108 Millionen Jahren vollständig vom Meer bedeckt. Erst mit der Zeit bildeten sich Gesteinsablagerungen aus denen der Berg heute besteht. Vor etwa zehn Millionen Jahren kollidierte die afrikanische Erdplatte mit der europäischen. Aufgrund der enormen Kräfte kamen die Gesteinsschichten an die Wasseroberfläche. Nach und nach bröckelten einige Schichten wieder ab, so dass schließlich Felsblöcke wie der Montgó entstanden. Dieser hat nun schon seit ca. 1,6 Millionen Jahren sein heutiges Aussehen.