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Haschisch und Koakain gelangen über Spanien nach Europa



Rauschgift gelangt über Spanien nach Europa

Hafen von Alicante

Mal kommt das Rauschgift in Kaffee-Containern ins Land, mal ist es mit gefrorenem Fruchtfleisch vermischt oder unter Holzlatten für Parkettfussböden versteckt. Die Drogenmafia lässt sich immer wieder neue Tricks einfallen, um ihre Ware nach Spanien zu bringen.  Das Land ist seit vielen Jahren der wichtigste Transporteuer für Haschisch und Kokain für ganz Europa.

Wenn die Polizei oder die Küstenwache fündig wird, dann können sie meisten einige Tonnen Rauschgift sicherstellen.   Dennoch würde man in all diesen Fällen nicht von "einem schweren Schlag gegen die Drogenkartelle" sprechen.   Es herrscht weder Not noch Mangel an diesen Substanzen. 

Die spanische Zeitung "Publico"  schrieb neulich in einem Artikel:  "Spanien verliert den Kampf gegen den Drogenschmuggel".

Ganz Europa wird mit Kokain beliefert, das über Spanien auf den europäischen Kontinent gelangte.  Da  das meiste Rauschgift aus Lateinamerika stammt, ist es nachvollziehbar, dass die lateinamerikanische Droggenmafia den spanischen Kontinent favorisiert, da schon einmal die Sprachbarriere wegfällt.

Haschisch kommt in erster Linie aus Marokko.  Marokko zählt wohl mit zu den weltweit grössten Anbaugebieten von Hanf.  Naheliegend, dass Spanien das am nächstgelegene Transitland für Europa ist.

Im letzten Jahr wurden lt. Innenministerium ca. 400 Tonnen Haschisch sicher gestellt.  Stellt sich die Frage : wieviel hundert Tonnen wurden nicht sicher gestellt ?   Dennoch ist das weitaus mehr, als die anderen europäischen Länder insgesamt sicher stellen.

Spanien sei, was Kokain und Haschisch anbelangt, der "Dealer Europas", so schrieb unlängst die Zeitung "El Mundo".   Da es in Spanien sehr einfach zu sein scheint, an all diese Rauschgift zu kommen, ist der Konsum im eigenen Land entsprechend hoch.

In grösserem Umfang waren illegale Drogen erstmals in den 70-iger Jahren nach Spanien gelangt. Nach der Franco-Diktatur wollte die Polizei nicht als repressiv erscheinen und ging ohne grossen Nachdruck gegen die Dealer  und den Schmuggel vor.  

Jetzt scheint sich dennoch ein Wandel abzuzeichnen. Hatte man noch vor kurzem Angst, dass Spanien das Drogenparadies Eurpas würde, so sind die Zahlen jetzt offensichtlich rückläufig.  Die Regierung  hat den Drogen den Kampf angesagt.   Vielleicht liegt es daran, vielleicht aber auch daran, das Drogen teuer sind.   Spanien hat eine schlimme Krise und das Geld , auch in den Privathaushalten, ist knapp.  

Daher steigt wieder der Alkohol-Konsum.   Auch eine Droge, wenn auch eine legale.

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