Sie sind hier: Willkommen bei spanien-reisen-imp.com
Staedte Spanien
Valencia
Wissenswertes über Valencia
Seit Juli 2007 werden in Valencia, der Stadt der Künste und der Wissenschaft, Führungen mit Erklärungen zur Architektur und dem Leben in Valencia angeboten. Die Rundgänge dauern etwa zwei Stunden und geben einen Überblick über verschiedene Museen sowie über bestimmte Gebäude der Stadt. Zwischen der ersten Julihälfte und ab 17. September werden täglich zwei Führungen (10.30 und 12.30 Uhr) stattfinden. Zwischen dem 16. Juli und 31. August, finden vier Führungen täglich statt (10.30, 12.30, 16.30 und 18.30 Uhr). Interessenten wird empfohlen vorher anzurufen und sich anzumelden, da die Führungen je nach Teilnehmer und Tag entweder auf Englisch oder Deutsch abgehalten werden.
Weitere Informationen finden sie unter: www.cac.es oder unter Tel.: 902 100 031
Informationen zu dem Palau de les Arts in Valencia
Das Programm im Palau de les Arts ist auch in der Saison 2007/2008 wieder reich bestückt. Zehn Opern, eine Zarzuela, 13 Sinfoniekonzerte und 3 Tanzaufführungen sind geplant.
Eröffnet wird die Saison am 27. Oktober mit einer neuen, eigenen Produktion von Georges Bizets berühmten Oper „Carmen“, unter musikalischer Leitung von Lorin Maazel und der Inszenierung von Carlos Saura. Weiter Vorstellungen sind für den 1., 4., 7., 11., 14. und 18. November geplant.
Der 10., 13., 15. und 17. November gehört Lorin Maazel und seiner Oper „1984“, welche auch unter seiner Leitung aufgeführt wird. Das Werk basiert auf dem gleichnamigen Roman von George Orwell und wurde 2005 im Royal Opera House in London aufgeführt.
„Don Carlos“ mit der Musik von Giuseppe Verdi erobert am 15., 18., 21., 26. und 29. Dezember die Opernbühne. Das französische Original wurde erstmals 1867 in Paris aufgeführt.
Die Oper „la Belle et la Bete“, Koproduktion des Prager Staatstheaters und des Palau de les Arts basiert auf Jean Cocteaus Film „Die Schöne und das Biest“ von 1945 wird am 3., 4., 5. und 6. Januar 2008 gespielt.
Am 26. und 30. Januar 2008 sowie am 2., 5., 8. und 10. Februar 2008 wird die in Sevilla angesiedelte Komödie „Die Verlobung im Kloster“ von Sergei Prokofjew unter Leitung von Dimitri Jurowski aufgeführt.
„Orlando“ – Produktion des Royal Opera House Convent Garden, von Friedrich Händel wird am 16., 21., 23., 26. und 29. Februar sowie am 2. März in den Palau de les Arts spielen.
W.A. Mozart berühmte Oper „Figaros Hochzeit“ wird am 6., 9., 12., 15. und 17. März 2008 wieder die Opernbühne erobern. Dirigent ist Tomas Netopil und Regisseur Jonathan Miller.
Am 8., 11., 14., 17., 20. und 25. April 2008 wird die Produktion der Mailänder Scala von „Madame Butterfly“ von Giacomo Puccini zu sehen sein, mit dem amerikanischen Dirigenten Lorin Maazel und der Inszenierung von Keita Asari.
Eine neue Produktion von Puccinis Oper „Turandot“, mit der Inzenierung von Chen Kaige wird am 24., 27., 30 Mai und 1. Juni 2008 aufgeführt.
Am 14., 17. und 22. Juni 2008 kann man die Fortsetzung des Rings mit „Siegfried“ sehen. Hierbei handelt es sich um eine Koproduktion des Palau und des Festivals Maggion Musicale Fiorentino.
Die Zarzuela „La corte de Faraon“ von Vicente Lleo Balbastre wird am 24., 26., 28. und 30. Juni 2008 aufgeführt. Die musikalische Leitung wird dabei von Enrique Garcia Asension übernommen und das Bühnenbild von Francisco Negrin.
Neben den Opern beinhaltet auch das sinfonische Programm einige von Lorin Maazel und Zubin Mehta dirigierte Konzerte. Das Weihnachtskonzert im Dezember 2007 sowie Verdis Missa da Requiem im März 2008 wird von Maazel dirigiert, ein Konzert mit dem Pianisten Lang Lang wird im Juni von Mehta dirigiert.
Anlässlich des 150. Geburtstags von Giacomo Puccini wird Placido Domingo im Februar 2008 eine Puccini Gala dirigieren, an der auch Roberto Alagna teilnimmt.
Das von Nacho Duato geleitete Staatsballet im Juni 2008 wird 3 Aufführungen geben.
Der Kartenvorverkauf von Einzelkarten beginnt am 15. Oktober 2007, neue Abonnements kann man zwischen 3. und 5. September erwerben und die Erneuerung bereits vorhandener Abonnements ist vom 9. bis 27. Juli möglich.
Weitere Informationen finden Sie auf www.lesarts.com
Museo de la Ciudad | Dienstag bis Samstag |
Museo de las Ciéncias Príncipe Felipe | ständige und wechselnde Ausstellungen |
Museo Nacional de Cerámica y Artes Suntuarias González Martí | Pal. Marqués de Dos Aguas., C/ Poeta Querol 2 |
Museo Bellas Artes | Montag geschlossen |
Museo Histórico Militar Regional | Montag geschlossen |
Casa Museo Blasco Ibáñez | Ausstellung über das Leben und die Arbeit von Blasco Ibáñez |
Museu de Prehistória | Montag bis Sonntag |
Museo del Siglo XIX | wechselnde Ausstellungen |
Museo de Historia de Valencia | April bis September |
Museo Valenciano de Historia Natural | Samstag, Sonntag und an Feiertagen |
Museo del Patriarca | ständige Ausstellung |
Sintflutartige Niederschläge prasseln am 13. Oktober 1957 auf Valencia und seine Umgebung hernieder. Der am Vortag noch friedlich dahinfließende Río Turia wird zum reißenden Strom. Mit einem Volumen von 3.700 Kubikmeter Wasser pro Sekunde bahnt sich der Fluß von Westen nach Osten seinen Weg durch die gesamte Stadt. Über 80 Menschen kommen in den Fluten ums Leben, die Sachschäden gehen ins Unermessliche. Valencia erlebt die schrecklichste Überschwemmung seiner Geschichte.
Geburt des "Plan Sur"
Am nächsten Tag stehen Straßenzüge und ganze Stadtviertel unter Wasser. In knietiefen schlammigen Wasser waten Menschen durch die vereinsamten Straßen. Das Ausmaß der Zerstörung lässt die Rufe nach dem "Plan Sur" immer lauter werden. Dieser schlägt eine Umleitung des Río Turia im Süden Valencias vor, um den mehrmals über die Ufer getretenen Fluss endgültig zu zähmen. Die spanische Regierung verabschiedet den Plan Sur am 23. Dezember 1961. Die Verbannung des Río Turia aus der Stadt Valencia ist nach zehnjähriger Bauzeit im Jahr 1973 vollzogen.
Umgestaltung des Flussbetts
Zurück bleibt ein siebzehn Kilometer langes leeres Flussbett. Verschiedene Vorschläge zur Nutzung des stillgelegten Flussgebiets werden vorgebracht. Einer sieht vor das leere Bett zu einer Schnellstraße auszubauen, die zur Verbesserung und Entlastung des Straßenverkehrsnetzes der Stadt beitragen soll. Jedoch verhindert eine Bürgerbewegung der Valencianer dieses Vorhaben. Schließlich erstellt der Architekt Ricardo Bofill einen Entwurf zum Ausbau des Flussbetts. Die Umwandlung in eine Parkanlage mit Sport- und Freizeitanlagen wird von der Landesregierung genehmigt und ab 1984 in die Tat umgesetzt.
Treffpunkt für Einheimische und Touristen
Etliche Sport- und Freizeitanlagen, Radwege, Seen und Flüsschen, die an den ehemaligen Río Turia erinnern sollen, zieren das 15 Hektar große Areal. Die Jardines del Turia, der mittlerweile größte Park Valencias, bietet auch weitere Attraktionen. Im 1987 eröffneten Palau de la Música finden regelmäßig Konzerte und Veranstaltungen statt. Im Sommer können Kinoliebhaber vor dem Palau Filme unter freiem Himmel genießen. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Paradies der Kleinen: John Swifts Gulliver. Ein riesiger Rutschpark, der sich bei Kindern großer Beliebtheit erfreut.
Am überwältigsten erscheint aber die Ciudad de las Artes y Ciencias. Im östlichen Teil der Jardines del Turia entwarf der Architekt Santiago Calatrava die Stadt der Künste und Wissenschaften. Sie beherbergt das Wissenschaftsmuseum Príncipe Felipe, einen Imax-Kinokomplex, den Kulturpalast und das Oceanográfico. Im größten Meerespark Europas tummeln sich in riesigen Becken Robben und Delphine. Auf 20.000 Quadratmetern können sich die Besucher über das Leben im Meer informieren, während gleichzeitig Wissenschaftler mit den Tieren arbeiten, um neue Erkenntnisse über deren Gewohnheiten zu erlangen.
Vor allem an den Wochenenden dient der eindrucksvolle Stadtpark als Treffpunkt und Ausflugsort für die zahlreichen Besucher. Aus dem einstigen zerstörerischen wilden Fluss ist mittlerweile die grüne Lunge der Stadt geworden
Valencia ist eine pulsierende Metropole, die ihren Charme zu einem Großteil dem milden Mittelmeerklima verdankt. Die lauen Nächte sorgen dafür, dass sich die Menschen gerne bis in die frühen Morgenstunden an der frischen Luft tummeln. Für junge, ausgehfreudige Leute hat die Stadt einiges zu bieten: zahlreiche Festivals, Konzerte und andere Veranstaltungen, die unter anderem im Rahmen des Frühjahrsfests Fallas auf dem Programm stehen.
Nachts finden in Valencia häufig Konzerte in den Jardines de Viveros statt, besonders während der Feria de Julio. Im Frühling hingegen hat das Ambiente eine Buchmesse und etliche kulturelle Veranstaltungen zu bieten. Die Spanier machen die Nacht gerne zum Tag, daher haben auch die Lokale und Restaurants bis weit nach Mitternacht geöffnet. Zahlreiche Diskotheken, Pubs und die Promenade am Strand Malvarossa runden ein umfangreiches Freizeit-Angebot ab und sind beliebte Treffpunkte für junge Menschen.
Nicht nur die Stadt Valencia, auch die gleichnamige Provinz hält etliche schöne Plätze vor. Insbesondere zwischen Cullera und Valencia befinden sich einige der bekanntesten Diskotheken Spaniens - direkt am Meer.
Wer es lieber sportlich mag, sollte im Flussbett des Turia vorbei schauen. Die so genannten Turia-Gärten eignen sich hervorragend, um die Gegend mit dem Rad oder zu Fuß zu erkunden. Zudem findet man dort einige Sportanlagen. Ebenfalls interessant: Die Stadt der Künste und Wissenschaften – ein Kultur- und Freizeitkomplex in Valencia, das sich am alten Flussbett befindet und das dazu einlädt, im Planetarium vorbei zu schauen, das Museum der Naturwissenschaften Príncipe Felipe zu besuchen oder das größte Aquarium Europas zu besichtigen.
Im Sommer finden in Valencia Festivals statt, die ebenfalls etliche Programmpunkte für junge Menschen bereit halten. Da gibt es beispielsweise das Musik-, Kunst- und Ausdrucksfestival (BRAM), das kulturelle Festival Sagunt a Escena, das Valencia Escena Oberta oder das Internationale Kinofestival Cinema Jove.
Und was besonders verlockend ist: Jugendliche erhalten zum Teil Nachlässe auf Eintrittspreise von Museen, Ausstellungen oder öffentlichen Verkehrsmitteln.